Hauptziele des Projekts

Unterscheidung zum WLAN: Warum brauchen wir ein dezentrales 5G-Campusnetz, wenn wir doch wie bisher mit WLAN weitermachen könnten?

  • WLAN kann aufgrund der unzureichenden Reichweite (5G-Set) nicht in realen Anwendungsfällen wie Such- und Rettungsaktionen eingesetzt werden.
  • Bei Drohnenschwärmen kann die verteilte Navigation die Navigationsgenauigkeit verbessern. Um dies zu erreichen, müssen jedoch wesentliche Kommunikationseffekte (z. B. Latenz) in einem Drohnenschwarm verstanden und berücksichtigt werden.
  • In der Intralogistik kann nur 5G zur Ortung von AGVs und Drohnen genutzt werden. (mit WLAN nicht möglich)

Relevante Forschungsfragen

  • Technologiedemonstrationen mit „5G-Funkkommunikationstechnologie“ sowohl im Innen- als auch im Außenbereich
  • Aufrechterhaltung einer robusten/zuverlässigen Funkkommunikation während des Fluges
  • Lokalisierung und Navigation von UAVs für die netzwerkbasierte Formationssteuerung
  • Integriertes Raum-Luft-Boden-Netzwerk für autonomes Fliegen
  • Funkkommunikation mit Vertiports und UAV-Schwärmen

Einleitung

UAM, Drohnen in Fabriken

UAV in Fabriken

  • Produktion, Überwachung

Urban Air Mobility (UAM 2030+)

  • UAM als Dienstleistung
  • Geschäftserweiterung von Fluggesellschaften durch UAM
  • Die Herausforderungen von UAM: UAM bleibt eine Nische

Kommunikationsarten für UAVs

  • Geofencing: Von der Luftfahrtbehörde festgelegte Flugverbotszonen (durchgesetzt über das 3GPP-Ökosystem)
  • Verfolgung von UAVs und UAV-Steuergeräten sowie Analyse der Flugrouten (zur Gewährleistung des Geofencings werden regelmäßige Standortangaben angefordert)
  • Netzwerkgestützte Überprüfung und Überwachung von UAVs

Grafische Darstellung

  1. Flug nach Wegpunkten: Vorab festgelegte Wegpunkte oder andere Fluganweisungen werden vom UAV-Kontroller oder UTM an das UAV übermittelt
  2. Direkte Steuerung über den Steuerknüppel: Der UAV-Kontroller kommuniziert in Echtzeit direkt mit dem UAV, um Fluganweisungen über Wegpunkte zu erteilen
  3. Automatischer Flug durch das UTM: Das UTM bietet diese Option für den autonomen Flug mithilfe einer Reihe vordefinierter 4D-Polygone an. Das UAV sendet regelmäßig Positionsmeldungen zur Flugverfolgung zurück.
  4. Annäherung an die Infrastruktur für autonome Navigation: Die C2-Infrastruktur unterstützt autonome UAV-Flüge und kann aktualisierte Fluganweisungen bereitstellen, wie beispielsweise den nächsten Wegpunkt, die Flughöhe und die Geschwindigkeit. Auch autonome Start- und Landevorgänge können unterstützt werden.

UAV-Schwarm & 5G

Autonom fliegende Fracht (Wie groß, wie schwer, wie zuverlässig)

Einschränkungen des auf Computer-Vision basierenden autonomen Fliegens: Dunkelheit, Ziel zu weit entfernt, um „gesehen“ zu werden, usw.

Vorschlag: Kombination aus Flugwegplanung und 5G zur Umsetzung des autonomen Fliegens:

  • Flugwegplanung: Wie soll die Abtastung im Vergleich zu klassischen Methoden wie RRT festgelegt werden?
  • Wie robust/zuverlässig sind die Verbindungen:

- UAV-zu-UAV (Formationssteuerung)

- UAV-zu-I* (autonomes Fliegen/Navigation)

THI 5G

  • Die urbane Luftmobilität (UAM) befindet sich im Aufbau.
  • UAM-Branchen: Luft- und Raumfahrt, Avionik, Telekommunikation, Artificial Intelligence.
  • Die Planung von Flugrouten ist erforderlich, um den Verkehr von Luftfahrzeugen sowie zukünftiger vollautomatischer Flugzeuge zu regeln.
  • Anwendungsfälle für autonomes Fliegen: Inspektion verschmutzter Industrieanlagen, Erkennung von Gaslecks mit sensorgestützten UAVs, End-to-End-Abholung und -Zustellung, Software-Updates über Funk, Einrichtung von Zugangspunkten für drahtlose Kommunikation, SAR (Such- und Rettungsdienste)

Weitere gemeinsame Projekte rund um Unbemannte Flugsysteme und Urban Air Mobility finden Sie auch beim Technologietransferzentrum (TTZ) “Unbemannte Flugsysteme”

THI Ansprechpartner

Forschungsprofessor/Leitung TTZ Unbemannte Flugsysteme
Prof. Dr. techn. Gerhard Elsbacher
Tel.: +49 841 9348-4412
Raum: K309
E-Mail:
Laboringenieur G001
Tim Drouven
Tel.: +49 841 9348-2424
Raum: G001
E-Mail: