Projektziel "TONIC"

Im Forschungsprojekt TONIC („Erweiterung auTOnomer Fähigkeiten durch iNtuitive PIloten-SChnittstellen“) arbeitet die Technische Hochschule Ingolstadt an Technologien zur sicheren Erkennung unkooperativer Flugobjekte. Im Fokus steht dabei die Frage, wie LiDAR-Sensoren an Helikoptern eingesetzt werden können, um Drohnen als Intruder zuverlässig zu erkennen und Ausweichmanöver einzuleiten.

Das Projekt ist Teil des Luftfahrtforschungsprogramms LuFo VII-1, mit dem innovative Technologien für die zivile Luftfahrt gefördert werden. Die THI beteiligt sich in TONIC insbesondere an der Anforderungsbestimmung für geeignete LiDAR-Systeme. Dafür werden virtuelle Simulationsumgebungen genutzt, um realitätsnahe UAV-Intruder-Szenarien abzubilden und synthetische LiDAR-Daten zu erzeugen. Ergänzend können reale Messungen mit Drohnen, Schwarmflugszenarien und unterschiedlichen Umgebungsbedingungen durchgeführt werden. Das CARISSMA-Wetterlabor der THI bietet dabei die Möglichkeit, auch Wetter- und Sichtbedingungen gezielt einzubeziehen.

Die entwickelten Erkennungsverfahren werden anschließend direkt auf einer Sensorplattform getestet. Dadurch lässt sich frühzeitig einschätzen, wie zuverlässig die Algorithmen unter realistischen Bedingungen arbeiten. Ziel ist es, einen Beitrag zu sicheren Detect-and-Avoid-Fähigkeiten für zukünftige autonome Luftfahrtsysteme, speziell Helikopter, zu leisten.

Sicherheitskritische Helikopterflugbahn (grau) durch Intruder-Drohnen. 
Drohnenerkennung durch 360°-LiDAR-Sensor befestigt am Helikopter und Umplanung zur sicheren Flugtrajektorie (grün) – Detect and Avoid.

Projektpartner

  • Airbus Helicopters
  • DLR
  • Kappa Optronics
  • LFT
  • Hensoldt

THI Ansprechpartner

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