Michael Theiler, Doktorand der Forschungsgruppe ELS am Institut für Innovative Mobilität (IIMo) der Technischen Hochschule Ingolstadt, ist auf der International Power Electronics Conference (IPEC-Nagasaki 2026 – ECCE Asia) in Nagasaki, Japan, mit dem First Prize Paper Award ausgezeichnet worden. Die renommierte Konferenz zählt zu den weltweit bedeutendsten Fachveranstaltungen für Leistungselektronik, Energieumwandlung und elektrische Antriebssysteme. Theiler stellte dort seine gemeinsam mit Can Karaali und Professor Christian Endisch verfasste wissenschaftliche Arbeit „Fault Detection and Diagnosis Within Battery Systems Using Autoencoders and Explainable AI“ in der Session „Battery Diagnosis and Estimation“ vor. Die Arbeit befasst sich mit der frühzeitigen Erkennung sicherheitskritischer Zustände in Batteriesystemen sowie der zuverlässigen Identifikation fehlerhafter Batteriezellen. Untersucht wurde dabei, inwieweit moderne KI-Verfahren konventionelle Diagnosemethoden ergänzen und deren Leistungsfähigkeit verbessern können. „Die Ergebnisse zeigen, dass moderne KI-Verfahren insbesondere bei schwer erkennbaren Fehlern sowohl die Fehlerdetektion als auch die Identifikation fehlerhafter Batteriezellen verbessern können. Damit leistet die Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung sicherer Batteriesysteme“, erklärt Michael Theiler. Mit dem First Prize Paper Award würdigt die IPEC herausragende wissenschaftliche Beiträge. Die Auszeichnung unterstreicht die internationale Sichtbarkeit der Forschungsarbeiten des Instituts für Innovative Mobilität. Die IPEC-Nagasaki 2026 fand vom 31. Mai bis 4. Juni 2026 statt. Forschende aus Wissenschaft und Industrie aus aller Welt kamen dort zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der Leistungselektronik, Energieumwandlung und elektrischen Antriebstechnik zu diskutieren. Fachvorträge, Tutorials und Keynotes sowie begleitende Netzwerkveranstaltungen boten vielfältige Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Austausch. |













