Exkursion zu den Stadtwerken München: 25 km langes Kältenetz in der Innenstadt

Die teilnehmenden Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft nutzen die Mittagspausen im Anschluss an die Vorträge intensiv für den fachlichen Austausch mit den Vortragenden. Ein herzliches Dankeschön an SWM für die bereitgestellte Verpflegung!

Die teilnehmenden Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft nutzen die Mittagspausen im Anschluss an die Vorträge intensiv für den fachlichen Austausch mit den Vortragenden. Ein herzliches Dankeschön an SWM für die bereitgestellte Verpflegung!

Bei hochsommerlichen Temperaturen erläuterte Dr. Patrick Krystallas kurz vor dem Einstieg in die Anlage am Odeonsplatz das konkrete Anlagenkonzept vor Ort.

Bei hochsommerlichen Temperaturen erläuterte Dr. Patrick Krystallas kurz vor dem Einstieg in die Anlage am Odeonsplatz das konkrete Anlagenkonzept vor Ort.

München/Ingolstadt, 15. Juni 2026: Im Rahmen einer Exkursion, die vom Institut für neue Energie-Systeme der TH Ingolstadt organisiert wurde, erhielten Fach- und Führungskräfte der betreffenden Branchen Einblicke in die innovative Fernkälteversorgung der Stadtwerke München (SWM). Fachvorträge und eine Anlagenbesichtigung vermittelten zentrale Aspekte moderner urbaner Energiesysteme.
Im Fokus stand das rund 25 Kilometer lange Fernkältenetz der SWM, das etwa 120 große Gebäude in der Münchner Innenstadt versorgt. Als hybrides Fernkältesystem erfolgt die Kälteproduktion zum einen über natürliche Kälte (westlicher Stadtgraben) in Verbindung mit unterirdischen Eisspeichern (170.000 Liter Fassungsvermögen). Darüber hinaus kommen neben klassischen Kältemaschinen auch Absorptionskältemaschinen zum Einsatz, welche die Abwärme aus KWK und Geothermie nutzen.
Vor der Besichtigung erläuterten…

  • Dr. Maik Günther (SWM) die „Kommunale Wärmeplanung und gebäudescharfe Transformation des Gebäudebestands“,
  • Peter Zachmeier (SWM) Projekte der „Nahwärme bei den SWM“, und
  • Dr. Patrick Krystallas und Florian Reichl (SWM) Konzept der „Zentralen Kälteversorgung der SWM“.

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Ein Highlight war die Besichtigung der Fernkälteanlage im Untergrund des Odeonsplatz, bei der die Teilnehmenden die technische Umsetzung im Betrieb erleben konnten. „Die SWM zeigen mit dem Aufbau des Kältenetzes beispielhaft, wie man Resilienz gegenüber dem bereits existierenden Klimawandel mit Ökologie gegen ein Anheizen des zukünftigen Klimawandels verbinden kann“, so das Fazit von Prof. Tobias Schrag.
Organisiert wurde die Exkursion über das „Transfercluster Wärmepumpe & Wärmenetz - Wärmewende intelligent gestalten“ (W³, www.w3-waermewende.de), welches von der Europäischen Union finanziert wird. Prof. Schrag ist Projektleiter von W³.
Im Anschluss an die Exkursion tauschten sich die Netzwerkpartner des Transferclustern [https://www.w3-waermewende.de/#partner] über die geplanten Aktivitäten, sowie den über das Projekt realisierten Prüfstand an der TH Ingolstadt aus.

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