Michael Theiler, Doktorand der Forschungsgruppe ELS, hat die Technische Hochschule Ingolstadt erfolgreich auf der International Power Electronics Conference (IPEC-Nagasaki 2026 – ECCE Asia) vertreten. Die renommierte Fachkonferenz fand vom 31. Mai bis 4. Juni 2026 in Nagasaki, Japan, statt und zählt zu den wichtigsten internationalen Veranstaltungen im Bereich Leistungselektronik, Energieumwandlung und elektrische Antriebssysteme (ipec2026.org).
Am 01. Juni 2026 präsentierte Michael Theiler in der Session „Battery Diagnosis and Estimation“ seine Forschungsarbeit mit dem Titel „Fault Detection and Diagnosis Within Battery Systems Using Autoencoders and Explainable AI“. Co-Autoren der Arbeit waren Can Karaali und Christian Endisch.
Im Fokus des Vortrags stand die frühzeitige Erkennung sicherheitskritischer Zustände in Batteriesystemen sowie die zuverlässige Identifikation fehlerhafter Batteriezellen. Für die Fehlerdiagnose kamen moderne KI-Verfahren zum Einsatz, um ihren Mehrwert gegenüber konventionellen Verfahren in Batteriesystemen zu untersuchen.
„Die Ergebnisse zeigen, dass moderne KI-Verfahren insbesondere bei schwer erkennbaren Fehlern sowohl die Fehlerdetektion als auch die Identifikation fehlerhafter Batteriezellen verbessern können. Damit leistet die Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung sicherer Batteriesysteme“, erklärt Michael Theiler.
Für seine hervorragende Arbeit wurde Michael Theiler im Rahmen der Konferenz mit dem First Prize Paper Award ausgezeichnet, den er stolz entgegennahm. Mit diesem Preis werden herausragende wissenschaftliche Beiträge gewürdigt.
Neben den Fachsessions bot die Konferenz ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Vorträgen, Tutorials und Keynotes international renommierter Expertinnen und Experten. Auch die International Night am 02. Juni 2026 sowie das Konferenzbankett am 03. Juni 2026 boten Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Austausch mit Forschenden aus aller Welt.















