Das TTZ war dieses Jahr stark auf der zweitägigen ICCAS 2026 in Toulouse vertreten. Forschungsprofessor Simon Schwerd leitete die Session „Neuroergonomics & Mental State Estimation“. Zudem präsentierte die Wissenschaftlerin Diah Irawati ihre Arbeit „Natural Language-Guided Abstraction and Spatial Anchoring for UAV Voice User Interfaces“ und stellte dem internationalen Fachpublikum innovative, sprachbasierte Schnittstellen zur räumlichen Drohnenführung vor.
In ihrer Arbeit stellt Diah Irawati einen neuartigen Ansatz zur Sprachsteuerung von Drohnen vor. Anstelle komplexer, auswendig gelernter Sprachbefehle können Nutzende die Drohne mit natürlich formulierten Anweisungen wie „Fliege hinter den Stuhl“ steuern. Ein intelligentes Sprachverständnis kombiniert mit einer integrierten Sicherheitsprüfung sorgt dafür, dass die Befehle zuverlässig interpretiert und potenzielle Fehlinterpretationen vermieden werden. Experimentelle Untersuchungen zeigen, dass die sprachbasierte Steuerung die Bedienung deutlich vereinfacht und die mentale Belastung der Nutzenden reduziert, ohne Kompromisse bei Leistung oder Sicherheit einzugehen.
Die Konferenz gilt als wichtiger Treffpunkt für die Luftfahrtbranche und den Bereich Human Factors; sie zeichnet sich besonders durch ihre hohe Anwendungsnähe und den starken Fokus auf kognitive Systeme aus.
















